Pfeilerköpfe, Fahrbahnplatten und Brüstungen bekommen die volle Salzgischt ab. Modelle verdoppeln die geplante Nutzungsdauer gegenüber Stahl meist.
Acht Orte, an denen GFK hingehört — vom Küstenviadukt bis zum MRT-Raum. Jeder hat einen anderen Grund, warum Stahl nicht reicht, und ein anderes Gespräch mit dem Ingenieurbüro.
Pfeilerköpfe, Fahrbahnplatten und Brüstungen bekommen die volle Salzgischt ab. Modelle verdoppeln die geplante Nutzungsdauer gegenüber Stahl meist.
Viadukte an Bergpässen und Autobahndecken. In der Schweiz verursacht Korrosion CHF 260–510 Mio. pro Jahr an Bauwerksunterhalt — über die Hälfte des gesamten Unterhalts.
Umfangreicher Einsatz in Tunneln und Metros, darunter große alpine Projekte in der Schweiz. Stahlbewehrung stört 5G, Wi-Fi und die Bahnsignaltechnik. GFK nicht.
MRT-Räume, Trafo-Fundamente, Hochfrequenzlabore — wo die Planung jeglichen Stahl ausschließt.
Kläranlagen, Prozessböden im Bergbau, der Entwässerungskanal in Jizan — 21,3 km, das weltweit größte FRP-bewehrte Betonbauwerk.
Kragwände, bei denen die tragende Bewehrung außen liegt, dem Salz ausgesetzt ist und über die gesamte Lebensdauer nicht geprüft werden kann.
Brüstungen an Straßen und Autobahnleitwände. Direkter Chloridsprühnebel, anprallgeprüft und zunehmend gefordert, Antennen und Sensoren zur Bauwerksüberwachung aufzunehmen.
Betoninstandsetzung mit geschweißter GFK-Matte und Reparaturmörtel — leicht, geringe Betondeckung und korrosionsfrei. Geeignet für Brüstungen, Balkone und Instandsetzungen dünner Querschnitte.
Manche Ingenieurbüros kommen zu GFK mit einem Problem, das Stahl nicht löst — Chloridangriff, Tausalz, Funkstörung. Andere kommen mit einem konkreten Bauteil — einer Brückendecke, einer Stützmauer, einer Brüstung — und dem Hinweis, dass sich ein Blick auf GFK lohnt. Beide Wege führen hierher.
Die erste Hälfte dieser Seite ist nach Umgebung geordnet. Die zweite nach Bauteil. Die Matrix in der Mitte zeigt, wo sich beide treffen.
GFK kommt meist in ein Projekt, weil Stahl an einer Sache scheitert. Die vier Fälle unten decken den größten Teil unserer Lieferungen ab — und jeder ist ein anderes Gespräch.
Pfeiler im Salzwasser, Seemauern, Wellenbrecher, Meeresviadukte, Häfen. Der Stahl im Beton rostet durch — Jahrzehnte bevor das Bauwerk verbraucht ist.
Brücken an Bergpässen, Autobahn-Leitwände, Tunnelauskleidungen, Stützmauern an gesalzenen Straßen. In der Schweiz verursacht Korrosion CHF 260–510 Mio. pro Jahr an Bauwerksreparaturen.
Kläranlagen, Entwässerungskanäle, Rückhalteplatten, Bergbauböden, säurebelastete Industrieböden. GFK reagiert nicht mit Chloriden, Sulfaten oder Alkalien.
MRT-Räume, Trafo-Fundamente, Bahnsignaltechnik, Bauwerke mit eingebetteten Sensoren, 5G-Tunnel. GFK ist nicht magnetisch, nicht leitfähig und lässt Signale ungehindert durch.
Das meiste, was wir liefern, geht in eines der sechs Bauteile unten. Die Diagramme sind nur zur Veranschaulichung — die eigentliche Ausführung erarbeiten wir gemeinsam im technischen Workshop.
GFK-Obermatte in der Chloridzone; eine Stahl-Untermatte bleibt, wo Duktilität gebraucht wird.
GFK an der Außenseite — das beseitigt das Prüfproblem bei verdeckter, außenliegender Bewehrung.
Direkte Salzsprühnebelbelastung. GFK ermöglicht zudem eingebettete Sensoren und 5G-Antennen.
Funkdurchlässig für 5G und Signaltechnik. Für Tunnelbohrmaschinen leicht zu durchfahren.
Ständiges Wasser und Salzabfluss. Geschweißte Matten sind das übliche Format.
Haltebuchten, Standstreifen, Fahrbahnränder. Obere Lage GFK mit Stahl darunter.
Wo GFK oft, manchmal oder selten verwendet wird. Das ist kein Regelwerk — es ist einfach das, was Ingenieurbüros bei uns anfragen.
GFK ist kein universeller Ersatz für Stahl. Es ist eine spezialisierte Lösung für Umgebungen, in denen Korrosion die Lebenszykluskosten treibt.
Vier Fälle, in denen GFK die falsche Antwort ist. Wir sagen es lieber vorab — Ingenieure vertrauen einem Hersteller, der die Grenzen nennt, bevor sie selbst darauf stoßen.
Schrägseil-Bauteile, die im Wind schwingen, Bahnschwellen unter hohen Wiederholungslasten, Maschinenfundamente mit Dauervibration. GFK verträgt Ermüdung schlechter als Stahl — das bleibt bei Stahl.
Bauteile in stark erdbebengefährdeten Zonen, deren Bemessung darauf baut, dass Stahl nachgibt und Energie aufnimmt. GFK gibt nicht nach — es bleibt elastisch bis zum Bruch — und passt allein nicht. Ein Hybridquerschnitt aus Stahl + GFK schon.
Stützen und Träger, deren Feuerwiderstand von der Bewehrung selbst abhängt. Das Harz in GFK erweicht bei hoher Temperatur — es gehört in erdgedeckte, betonumhüllte Anwendungen, nicht ins Freiliegende.
Enge Radien unterhalb des biegbaren Durchmessers, Knicke in mehreren Richtungen, Nachbiegen auf der Baustelle. Das Endlosfaser-Verfahren hat Formgrenzen, die Stahl nicht hat.
Diese Seite zeigt, wo GFK passt. Wohin Sie als Nächstes gehen, hängt von Ihrer Rolle ab — Ingenieur, der ein Bauwerk spezifiziert, Bauträger, der ein Budget verteidigt, oder Händler, der einen Markt bedient.